Sihlterrassen
Infos für Eigentümer:innen und Bewohner:innen

Rund ums Wohnen

Hausregeln

Im Zweifel, und bevor wir hier Romane schreiben: Einfach den Kategorischen Imperativ von Kant studieren und anwenden. Oder: Verhalte dich so, wie du möchtest, dass sich alle anderen verhalten.

Reicht die eigene Wohnung nicht?

  • Unsere gemeinsame Gästewohnung kann hier gebucht werden.
  • Für Anlässe dürfen wir den Gemeinschaftsraum Bep buchen. A propos Bep: Hier gibt es weitere Infos.
  • Die Gemeinschaftsräume Manegg bucht ihr hier.
  • Den Gemeinschaftsraum Obere Allmend bucht ihr via E-Mail

Spielplätze

Der Spielplatz ist ein Ort zum Toben, Klettern und Begegnen – für Kinder und alle, die sie begleiten.
In der Siedlung gibt es zwei Spielflächen mit fest installierten Spielgeräten. Beide gehören zur Liegenschaft und werden von der Verwaltung betreut. Sie werden regelmässig geprüft – nach den Richtlinien der Stadt Zürich. Da sie öffentlich zugänglich sind, gelten besondere rechtliche Anforderungen. Die Verwaltung achtet auf deren Einhaltung und informiert bei Bedarf. So dürfen beispielsweise aus haftungsrechtlichen Gründen keine privaten Spielgeräte unbeaufsichtigt vor Ort verbleiben.

Der Sandkasten ist ein Ort zum Graben, Bauen und Begegnen – vor allem für die Kleinsten.
Damit das Spielen unbeschwert bleibt, bitte das Schutznetz nach der Nutzung wieder über den Sand ziehen. So bleibt der Sand sauber – auch vor Katzen, Hunden oder Stadtfüchsen und deren Hinterlassenschaften.

Hochbeete

Die Hochbeete auf dem Siedlungsplatz sind ein gemeinschaftliches Projekt der Stockwerkeigentümer:innen der Sihlterrassen und der Genossenschaftssiedlung BEP – wir teilen uns den gesamten Aussenraum. Ein Projekt, das wächst – im Tempo der verfügbaren Ressourcen und mit dem Engagement derer, die Lust haben, mitzugestalten.

Mitmachen ist freiwillig und unkompliziert: Giessen, jäten, auf Schädlinge achten oder auch einfach mal etwas naschen. Es ist nicht nötig, selbst etwas einzupflanzen.

Die Bewässerung der Hochbeete erfolgt vorerst über den bestehenden Wasseranschluss bei der Haspelstrasse, analog zum Anschluss an der Spindelstrasse, der für die Bewässerung der Bäume benutzt wird. (Die Kosten werden auf alle Häuser geschlüsselt.) Die Delegierten prüfen Optimierungen.

Wer Fragen hat oder sich einbringen möchte, kann der Signalgruppe Gartengestaltung beitreten:

Fahrräder

In der Siedlung stehen zum Glück viele Fahrradständer zur Verfügung – die meisten ungedeckt, auf der Seite der BEP gibt es auch gedeckte Plätze.

Unsere Siedlung ist motorfrei. Deshalb gehören nur Velos, Anhänger und kindgerechte Fahrgeräte in die Fahrradständer. Motorisierte Fahrzeuge (egal, ob elektrisch oder benzinbetrieben) gehören auf die Parkplätze oder in die Tiefgarage. Dort hat es auch spezielle Räume für die Aufbewahrung von Fahrrädern.

A porpos Aufbewahrung: Nicht fahrbereite Fahrzeuge gehören repariert oder entsorgt. Oder im privaten Kellerraum aufbewahrt. Fahrzeuge, die offensichtlich nicht verwendet werden, können durch die Hauswartung entfernt werden. 

A propos fahrbereit: Es empfielt sich, Fahrräder gut gegen Diebstahl zu sichern. 

Anleitungen

  • Heizung
    Wir beziehen über einen obligatorischen, mehrjährigen Vertrag im Winter Fernwärme von der Stadt Zürich, und im Sommer Fernkühle!
    Die gelieferte Wärme wird auf die einzelnen Häuser verteilt, und dort in die einzelnen Wohnungen. Und wir haben eine automatische Lüftung, die frische – naturgegeben im Winter kalte, im Sommer warme – Luft von draussen in die Wohnung bringt und warme, abgestandene Luft nach draussen.*
    Wenn es im Winter zu kalt, im Sommer zu warm ist, hilft
    - Kontrolle, ob die Heizung eingeschaltet ist. Bei den Thermostaten am Rädchen drehen. Bei der effektiven Raumtemperatur ist ein «Klick» zu hören. Die Thermostaten dürfen nicht abgedeckt sein.
    - Lüftung auf Stufe 1 reduzieren; und keine Fenster offen lassen.
    - Kontrollieren, dass die Filtergehäuse so montiert sind, dass die frische Luft in Richtung Fenster – und nicht in Richtung Raum – geblasen wird. Beim Filterwechsel (siehe unten) unbedingt darauf achten!
    - Wenn es nur an einer Stelle in der Wohnung kühler/wärmer ist als sonst: Kontrollieren, ob die Ventile im Verteilerkasten funktionieren. (Das Internet weiss Rat.)
    (* Ja, es wäre komfortabler, wenn die Frischluft zentral zugeführt und über einen Wärmetauscher vorgewärmt würde. Das ist nicht der Fall und kann auch nicht nachgerüstet werden. Immerhin gibt es für die Abluft einen Wärmetauscher. Das Abdichten der Lüftung wird nicht empfohlen.) 
  • Lüftung
    Bei den Fenstern saugt die Lüftung Frischluft an. Diese Filter (können gewaschen werden und) müssen mindestens einmal im Jahr ausgewechselt werden. Hier gibt es Nachschub.
    In der Küche, den Bädern und im Reduit wird die Luft abgeführt. Auch diese Filter (können gewaschen werden und) müssen mindestens einmal im Jahr ausgewechselt werden. Hier gibt es Nachschub.
    Bei der Montage des Filtergehäuses darauf achten, dass der Luftstrom in Richtung Fenster geblasen wird!
  • Dampfabzug
    Der Filter für den Dampfabzug des Bora Kochfelds nennt sich Puakf und findet sich hier, oder hier ein Alternativprodukt.
  • Farben
    Ob Fehler oder Absicht, manchmal muss wieder die richtige Farbe her! 
    Der Putz auf den Balkonen: NCS  S3020-B (gemäss Baudokumentation Steiner NCS S 5010 B30G)
    Wände: RAL 9016 (Original AArotex Ultra 545, RAL 9016)
    Holz-Metall-Fenster: Metall (aussen): RAL 8022 schwarzbraun glattverlaufend, matt; Holz (innen): RAL 7026 granitgrau
  • Liftmasse
    Der Lift hat die Innemasse 1398mm Tiefe, 1091mm Breite, 2196mm Höhe. Die Türe ist 900mm breit, 2100mm hoch und 2285mm in der Diagonale
  • Handsender Garage
    Bestellung bei Marquart Metall GmbH
  • Armaturen
    Es gibt verschiedene Installationen. Eine davon wurde uns schon mitgeteilt. Wer eine andere hat, bitte melden!
    KWC AVA Hebelset Waschtischmischer Bad, Artikel-Nr: Z.536.597.000

Konkurs der Steiner AG

Genauso wie alle anderen Gläuber:innen tappen wir im Dunkeln. Die offiziellen Informationen finden sich hier; eine jüngere Einschätzung in der NZZ vom 27. Juni 2025, womit die Medien den Fall wieder aufgenommen haben. 

Das Thema wird von den Delegierten in Zusammenarbeit mit der Verwaltung eng begleitet. Dabei ist im Fokus, dass die bisherigen Bemühungen und das gerichtliche Verfahren dazu dienen können, dass sich die Stockwerkeigentümer:innen(gemeinschaft) Ansprüche von Steiner AG gegenüber den einzelnen Subunternehmer:innen abtreten lassen können und so neben einer allfälligen Konkursdividende aus diesen Ansprüchen direkten Nutzen ziehen können, wenn für Mängel einzelne Unternehmer:innen verantwortlich sind.

Laufend aktualisierte Angaben finden sich in der Dokumentenablage für Eigentümer:innen, beispielsweise in den Protokollen der Sitzungen der Delegierten.

Veränderung ist die einzige Konstante

Wer etwas vorschlagen oder verändern möchte – z. B. im Aussenraum, bei Preisen, Verträgen oder Regelungen – muss dafür einen Antrag an die Jahresversammlung der Eigentümer:innen stellen. Typische Themen sind etwa:

  • Hochbeete, Sitzgelegenheiten, Spielplätze
  • Sonnen-, Wind- und Wetterschutz
  • Parkplätze, Entsorgung
  • Gästewohnung und Hausregeln

Beiträge in Chats, Mails oder auf dieser Webseite ersetzen keinen Antrag. Nur die Versammlung kann verbindlich entscheiden. Ein entsprechenderAntrag muss enthalten:

  • Antragstellende Person(en); bei Anträgen, die beide Häuser betreffen, braucht es je eine Person pro Haus
  • Begründeter Antrag

Anträge an die Versammlung des Folgejahres müssen bis spätestens 31. Dezember an die Verwaltung per E-Mail oder Post eingereicht werden. 

Notfallinfos

Die Stadt Zürich hier informiert umfassend.